Freitag, 10. August 2007

Anreise

Nachdem ich jetzt zumindest über das Uni W-Lan online gehen kann folgt jetzt auch hier der versprochene Reisebericht.

Am Dienstag ging es um halb acht in der früh in Mainz los Richtung Montabaur wo ich Sebastian aufgesammelt habe. Nachdem wir es dann tatsächlich geschafft hatten alles Gepäck zu verstauen ohne lebensgefährliche Geschosse daraus zu basteln (ich konnte tatsächlich noch aus dem Rückspiegel schauen !) und uns auf eine Route geeinigt hatten ging es dann endlich Richtung Schweden los. Über die A45 und A1 ging es dann geradewegs Richtung Norden. Irgendwie haben wir es geschafft alle Staus geschickt zu vermeiden und waren dann gegen 17 Uhr an der Fähre in Puttgarden. Dort standen wir dann auch erstmal eine ganze Weile und haben gewartet:
Im Auto war es gut warm und das Warten hat ziemlich genervt:
Aber schlussendlich haben wir es dann doch gerade noch so auf die Fähre geschafft
Von Rödby aus ging es dann quer durch Dänemark und direkt auf die nächste Fähre nach Helsingborg. So hatten wir dann also nach 11 Stunden endlich schwedische Gefilde erreicht.
Da die Reise trotz allem recht anstrengend wr entschlossen wir uns dann, die restlichen 550 km am nächsten Tag in Angriff zu nehmen.
Am nächsten morgen begrüßte uns Schweden direkt mit strahlendem Sonnenschein, ein würdiger Anfang für unsere letzte Etappe :)
Nach ca. 18-stündiger Reise waren wir dann endlich in Stockholm angekommen und hatten sogar auf Anhieb die KTH gefunden. Nun wollten wir also direkt unsere Schlüssel einsammeln und auf ins Wohnheim, aber Pustekuchen !
In der Verwaltung war irgendetwas schief gelaufen und wir mussten noch drei weitere Stunden au unsere Schlüssel warten...
Naja, die Zeit haben wir dann einigermaßen sinnvoll genutzt um uns ein wenig den Campus anzuschauen und schon mal anderen Papierkram zu erledigen, z.B. Bibliotheksausweise zu besorgen. A propos Ausweise: Die Schweden lieben Plastikkarten und Pincodes. Seit ich hier angekommen bin habe ich ca. sechs neue Magnetkarten mit zugehörigen Codes bekommen. Sogar um auf den Zimmerflur zu kommen braucht man einen Code !
Der Campus hier besteht größtenteils aus alten Backsteingebäuden und hat viele schöne Grünflächen. Hier ein kleiner Eindruck:

Nachdem wir dann um halb sechs endlich unsere Schlüssel einsammeln konnten ging es dann also ab in die Wohnheime. Wir haben unseren Kram in die Zimmer gepackt, kurz die Zimmer und Küchen inspiziert (siehe unten ;) ) und sind dann nochmal zur Student Union (das ist quasi die Fachschaft in groß) wo es eine kleine Willkommensparty für die Erasmusstudenten gab . Alles recht gemütlich da, sogar das Bier ist mit 26 SEk = 3 Euro sehr billig für schwedische Verhältnisse. Da die meisten aber von der Reise ziemlich fertig waren und am nächsten Tag um neun die Sprachkurse begannen sind wir auch beizeiten wieder heim und haben unseren ersten Tag in Schweden beendet.
Mehr über Sprachkurse, viel zu viele Deutsche, die Uni und Stockholm im nächsten Eintrag, mir geht nämlich bald der Akku aus ;)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Heyho Chris,
kann es sein, dass der RSS-Feed nicht mehr geht? Das ist so angenehm, wenn man nicht immer nachschauen muss, ob du was geschrieben hast^^
mfg Jakob